Die Tücken der Privatisierung am Beispiel LBK

Als Asklepios den Zuschlag für die Privatisierung der LBK in Hamburg bekommen hat, war eine Auflage, dass eine der Kliniken (Klinikum Eilbek) veräußert werden mußte. Woran der Senat wahrscheinlich nicht gedacht hat: Mitnichten würde Asklepios in Hamburg das Feld der Konkurrenz überlassen. So versucht man sich eines Tricks (Verkauf an eine private Equity Gruppe) zu bedienen um formal einen Verkauf zu dokumentieren, wo keiner ist. Die Hansestadt behauptet jetzt, dass Asklepios sich als Partner der Stadt profilieren muss und entsprechend handeln sollte. Ich bin gespannt. Und wenn der Betrag von 80 Millionen Euro für das Klinikum Eilbek stimmen sollte, wird man sich wohl fragen müssen, ob der Privatisierungserlös von 200 Millionen Euro doch nicht zu gering war.

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