Privatisierung von städtischen Pflegeheimen

Es ist vollendet, die Stadt Hamburg hat ihre Pflegeheime privatisiert. Man kann über Sinn und Preis dieser Transaktion geteilter Meinung sein, aber eins steht fest: Genauso wie die LBK Privatisierung eine neue Epoche eingeleitet hat, wird auf der politischen Bühne durch diese Transaktion die Privatisierung von Pflegeheimen salonfähig. Es gibt mehrere, größere Städte und Kommunen die das Thema demnächst angehen werden.

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3 Gedanken zu “Privatisierung von städtischen Pflegeheimen

  1. Wolf-Dietrich Trenner

    Komisch, dass private Eigner bei garantiert gleicher Qualität und Erhalt aller Arbeitsplätze die Leistung billiger erbringen können sollen. Komme mir niemand mit den „Erträgen des Vorsteuerabzugs“, das kann man vielleicht Politikern verkaufen.

  2. vg

    die ersten meldungen zu p&w hatten mich überrascht, da mir der kaufpreis bei einem geschätzten umsatz von p&w von 90-100 mio. euro p.a. und sehr wahrscheinlicher nur geringer profitabilität sehr hoch vorkam.

    bei näherer information ist der deal doch ganz clever, da der reine betrieb nur rund 20 mio. euro gekostet hat. die immobilien sollten sich (vor oder nach investition) über die franke-gruppe doch vorzüglich zweitverwerten lassen.

    wenn dann, wie verdi berichtet, die stadt hh auch noch sämtliche schulden und pensionsforderungen übernimmt, dann: respekt an die vitanas.

  3. Wolf

    Und jetzt warten wir mal in Ruhe ab wie lange denn die genannte Erwerberin auch bleibt. Könnte es sein, dass da Änderungen zu erwarten stehen?

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