König Einweiser

So lautet ein Artikel der FTD. Und in der Tat sind die Ärzte die einweisen derzeit einer der wesentlichen Ertragsquellen der Krankenhäuser. Und nach meiner Erfahrung, sind viele Krankenhäuser bereit sehr weit zu gehen, um das Wohlwollen der einweisenden Ärzte sich zu erkaufen.

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3 Gedanken zu “König Einweiser

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  2. Günter Schütte

    Komisch, an mir geht immer alles vorbei…

    Ich bin niedergelassener Landarzt und habe bisher noch keine müde Mark angeboten bekommen. Stattdessen: Entlassungen aus dem Krankenhaus am Mittwoch nachmittag und Freitag abends sind immer noch nicht out.

    Das Krankenhaus bekommt teure Präparate umsonst. Wir nicht, müssen stattdessen preiswerte Generika aufschreiben. Es ärgert uns, wenn alle Patienten völlig unnötig auf andere, gleichwirksame, aber teure Medikamente umgestellt werden.

    Aber vielleicht gibt es den Trend nur in der Stadt, obwohl die Konkurrenz der Krankenhäuser auch hier schon ganz ordentlich ist.

  3. Stefan A. Kosche

    Zur Ehrenrettung: ja, es gibt Krankenhäuser die das machen – und ja, es gibt niedergelassene Ärzte die mit sich machen lassen.

    Die Vielzahl der Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte allerdings bemühen sich um ordentliche Behandlung ihrer Patienten und folgen damit der alten Regel, dass zufriedene Patienten in ihrem Umfeld davon berichten – unzufriedene allerdings auch.

    Und zur Unzufriedenheit gibt es für Patienten in Krankenhäusern viele Anlässe. Auf http://www.focusearth.net berichten wir über die Gefahren im Krankenhaus.

    Stefan A. Kosche

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