Privatisierung von staatlichen Betrieben

Letztes Jahr wurde Hamburgs staatlicher Betrieb „Pflege und Wohnen“ privatisiert. Der Zuschlag ging an VITANAS, wenig später wurde VITANAS von ZEHNACKER geschluckt. Diese Privatisierung folgte der Privatisierung des LBK, also den staatlichen Krankenhäuser Hamburgs. Hier stellte man Juli fest, dass ca. 2.000 Mitarbeiter von ihrem Rückkehrrecht Gebrauch machen, also zurück zur Stadt gehen. Ähnliches zeichnet sich bei „pflegen und wohnen“ aus, hier handelt es sich um ca. 340 Mitarbeiter. Die Mitarbeiter belasten also weiter die Stadt. Wie diese Mitarbeiter sinnvoll und produktiv bei der Stadt beschäftigt werden können, die keine Pflegeheime mehr betreibt, ist eine offene Frage. Es ist auch logisch dass eine Mehrheit der Mitarbeiter zurück zur Stadt gehen, da sie da Konditionen genießen, die ein privater Betreiber schlecht bieten kann. Man fragt sich natürlich an der Stelle, ob unter dieser Prämisse eine Privatisierung für die Stadt sich rechnen kann.

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