Vermarktung von Medikamenten an dementen Heimbewohnern

Bristol-Myers Squibb Company (BMS) wird eine Strafe von 515 Millionen US Dollar wegen Marketingmißbrauchs von Medikamenten bezahlen (Details hier). Es geht dabei um sogenanntes „off Label“ Marketing. BMS hat z. B. ein Medikament welches für die Behandlung von Psychosen zugelassen war, als Medikament gegen Demenz aggressiv vermarktet, ohne dass eine Zulassung dafür vorhanden war. Dabei wurden unter anderem Ärzte unzulässigerweise geschmiert („..knowingly and willfully paid illegal remuneration such as stocking allowances, price protection payments, prebates, market share payments, and free goods in order to induce its retail pharmacy and wholesaler customers to purchase its products“) (kennen wir ja auch in Deutschland), sowie Verkaufsteams gebildet, die fast ausschließlich Pflegeheime besucht haben, um die Erlöse anzukurbeln. Na mal sehen wie lange es dauert bis die Idee hierzulande Nachahmer findet.

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