Die Evolution der Pflegeroboter

Pflegeroboter sind in Japan ja schon länger ein Thema. Neuerdings gibt man diesen aber auch ein etwas sympathischeres Antlitz, damit ein 200KG schwerer Roboter nicht so bedrohlich erscheint. Vorläufiger Höhepunkt der Entwicklung: Pflegeroboter die wie Teddy Bears aussehen.  Sehe ich da eine Marktchance für Steiff?

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Einige Gedanken zu “Die Evolution der Pflegeroboter

  1. Andreas Klamm Sabaot

    Qualifizierte Pflege ohne menschliche Nähe ist nicht möglich…

    Pflege-Roboter, da erscheint zunächst wie eine humanitäre Katastrophe auf den ersten Blick.

    Wenn man in dem sich in Japan entwickelnden Trend versucht etwas Gutes zu sehen, so können Pflege-Roboter allenfalls ein Tool, ein Hilfsmittel sein, um beispielsweise die durchaus „brech-baren“ Rücken , Gelenke, Sehnen und Knochen der in der Pflege tätigen Menschen zu schützen.

    Die Vorstellung, dass ein Pflege-Roboter eine menschliche Pflege-Fachkraft real ersetzen könnte, erscheint mir nicht in der wirklichen Welt machbar, da eine Maschine nicht unbeaufsichtigt am lebenden Menschen wirken kann ( bei Beatmungs-Patienten im Beispiel ist immer die menschliche Kontrolle erforderlich, denn Programmierungs-Fehler oder technische Störungen könnten zu einer Katastrophe führen).

    Zudem können Maschinen, das meint Roboter nicht die menschliche Nähe ersetzen. Ein Mensch, der nur von Maschinen oder Roboter gepflegt werden würde, hätte kaum eine reale Chance lange zu überleben.

    Kinder, Menschen und Patienten bedürfen der menschlichen sozialen Kontakte und der menschlichen Nähe. Ein recht grausamer Versuch hat dazu bereits um 1200 stattgefunden. Der Staufer Kaiser Friedrich B. (1194-1250) ließ Kinder von Ammen aufziehen, denen es verboten war, mit ihnen zu sprechen. Er wollte herausfinden, welche Sprache diese Kinder sprechen würden. Die Kinder in diesem Experiment sind alle gestorben.“ (Vergleiche hierzu: Bauer, 2005, S.107)

    Sollte ein ähnliches Experiment mit Robotern geplant sein, ist das Ergebnis eines solchen Versuches bereits im Vorfeld aus der vorgenannten Studie bekannt.

    Es wäre ein Verbrechen gegen die humanitäre Entwicklung, schlichtweg gegen die Menschlichkeit.

    Daher Roboter und Technik in der Pflege können sicher nützliche und gute Hilfsmittel sein, doch Roboter und Technik können nicht zur einen ahumanen Pflege führen. Das meint eine Pflege ohne Menschen, seien es Gesundheits- und Krankenschwestern oder Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Alten-PflegerInnen, PsychotherapeutInnen, Sozial-TherapeutInnen, Ergo-TherapeutInnen, Physio-TherapeutInnen, Ärzte oder Ärztinnen oder weitere Angehörige der Heiberufe wird auch in Zukunft mit dem Einsatz von High Tech nicht möglich sein, sofern man das Leben der anvertrauten Menschen, ob Patienten oder Klienten genannt, erhalten, schützen und pflegen möchte.

    Das schreibe ich mit 17jähriger Berufserfahrung im sekundären Zweit-Beruf als staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger, hauptberuflich bin ich als Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor, Fernseh- Radio- und Medien-Produzent seit 1984 tätig.

    Der Beitrag von Reuters in ohne Zweifel interessant, wie auch dieses Angebot der medialen Präsentation von Healthcareblog.de im Internet.

    Weiterhin viel Erfolg wünscht,

    Andreas Klamm Sabaot, Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor,
    Redaktions-Leitung von

    Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
    http://www.libertyandpeacenow.org

    IBS TV Liberty, Radio IBS Liberty
    http://www.ibstelevision.org
    http://www.ibstelevision.com

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