So war der Titel der Artikels der Financial Times Deutschland (hier). Was mich erstaunt hat , ist die Aussage des Vorstands, dass ca. 1.000 von 8.000 Betten nicht belegt seien. Man kann anhand der Quartalsberichte nachvollziehen, wie es um die Belegung bestellt war (Berichte hier). Interessanterweise hat man den Betrachtungshorizont 2009/10 auf 9 Monate gestreckt (wohl um die fallende Belegung zu kaschieren), beim letzten Bericht (Dezember 2010) dann auf 3 Monate komprimiert. Hier fiel auch die Belegung von vormals 92,1% (2009/10, März 2010) auf 89% (2010/11, 3 Monate, Ende September 2010) um dann einen heutigen Stand von ca. 87,5% zu erreichen. Bei einer unterstellt konstanten Kapazität von ca. 8.000 Betten, bedeutet dies, dass MKAG in ca. 10 Monate fast 4% Belegung, also ca. 300 Betten verloren hat. Bevor hier Schadenfreude aufkommt, muss man sagen dass MKAG traditionell ein hervorragendes Belegungsmanagement hatte. Die Frage ist hier, ob der Trend betreiberübergreiffend zu sehen ist, oder eine Managementschwäche der MKAG reflektiert.
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